3. Frage: Was wünschst Du Dir für St. Pauli?

Wir haben aus den vielen Antworten auf diese offene Frage Punkte zusammengefasst, die in ähnlicher Formulierung immer wieder auftauchten (um das Bild größer zu sehen, draufklicken):

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Viele St. Paulianer*innen wünschen sich ein gemischtes St. Pauli für ALLE – Weltoffenheit und gleichzeitig auch Normalität.

Ein Drittel spricht auch hier die steigenden Preise und Verdrängungsprozesse auf dem Wohnungsmarkt an.

Mehr Selbstverwaltung wünscht sich jede(r) Fünfte.

Weitere oft genannte Wünsche sind mehr Nachbarschaft und mehr Toleranz, eine weniger kommerzielle Kultur- und Gewerbelandschaft und weniger Großevents und Party-Tourismus. Sowohl in den Antworten zu dieser Frage und auch anderer Stelle wurde immerr wieder Ärger darüber ausgedrückt, dass Touristen und Politik gleichermaßen zu vergessen scheinen, dass St. Pauli aus mehr als der Reeperbahn besteht und immer auch schon ein Wohnviertel gewesen ist.

Hier sind einige konkrete Aussagen aus den Fragebögen, was St. Paulianer*innen sich wünschen:

  • „z.B. dass diejenigen die von den Events profitieren auch für die Reinigung der Hauseingänge und Straßen, für das Sonderpolizeiaufgebot etc. zahlen müssen.“
  • „St Pauli als Trink-Kurort ausrufen und Kurtaxe von Touris einbehalten!“
  • „Mehr Sauberkeit. Mehr Kontrolle wegen Ruhe # Lärmbelästigung (besonders an den Wochenenden). Weniger Gewaltbereitschaft.“
  • „Dass St. Pauli nie aufhört kritisch zu sein.“
  • „Es soll ein Wohnviertel bleiben, und zwar weiterhin eins, das tolerant gegenüber vielfältigen Lebenskonzepten ist – vor allem gegenüber denen, die nicht viel Geld haben. Das macht für mich das Viertel aus.“
  • „..dass wieder mehr Rücksicht auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von AnwohnerInnen und Gewerbetreibenden genommen wird, dass sich das Bezirksamt bei Problemen nicht weiter “das ist gelebte Kultur auf St. Pauli„ rausredet“
  • „Einen toleranten Umgang der Menschen miteinander. Je älter ich werde desto mehr fühle ich mich ausgegrenzt. Ich würde gerne umziehen, aber im Viertel bleiben, das ist leider zu realistischen Preisen nicht möglich.“
  • „Ich wünsche mir einen toleranten Stadtteil, der den Veränderungen der Welt mit offenen Armen entgegengeht und seinen Reichtum mit denen teilt, die bisher davon ausgeschlossen sind.“

Alle Antworten zu dieser Frage kannst Du im “Stimmenbrowser” nachlesen.

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